Minigolf hat sich in Deutschland als Sammelbezeichnung für alle Arten von Kleingolfbahnen durchgesetzt. Minigolf stellt eine “kleinere” Variante des klassischens Golfs dar. Die Sportart Minigolf wird auf Anlagen mit 18 Bahnen gespielt, die jeweils 12 m lang und 1,25 m breit sind. Das Ziel beim Minigolf und beim Golf ist das gleiche.
Mit Hilfe eines Golfschlägers soll der Spielball mit möglichst wenigen Schlägen in das Loch bewegt werden. Die 18 Bahnen unterscheiden sich in ihrem Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche Hindernisse und eine unterschiedliche Gestaltung. Pro Bahn sind maximal sechs Schläge zugelassen. Der Ball wird vom Abschlagfeld durch die Hindernisaufbauten geschlagen und muss diese auf der vorgeschriebenen Bahn durchlaufen. Wird das Loch mit dem ersten Schlag nicht erreicht, wird von dort weitergespielt, wo der Ball zur Ruhe gekommen ist.
Am 19. März 1954 wurde in Ascona am Lago Maggiore die erste Minigolf-Anlage nach Plänen eines Schweizer Gartenarchitekten eröffnet. Bereits 1951 hatte Paul Bongni die Bahnen genormt und den Namen Minigolf per Markenrecht schützen lassen. Auch heute noch finden daher Spieler an völlig unterschiedlichen Plätzen die nahezu identische Verhältnisse vor. Heute wird der Sport auch professionell praktiziert.
Im Gegensatz zum Golf benutzt man in der Regel beim Minigolf nur einen Schläger. Außerdem wird der Lauf des Balles durch die Bahn eingeschränkt. Weite Abschläge wie beim Golf sind beim Minigolf nicht vorgesehen. Viele Profispieler benutzen für Miniaturgolfbahnen einen schrägeren Putter für Minigolfbahnen, weil jene nicht betreten werden dürfen.



Home